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Am kommenden Wochenende steht die Bundestagswahl 2009 an. Die Entscheidung, wen ich wählen soll, habe ich mir in diesem Jahr nicht leicht gemacht. Diverse Personen in meinem Umfeld haben im Entscheidungsprozess Einfluss gehabt, insbesondere Leute aus meinem “Web2.0-Umfeld”. Neben den Piraten aus Münster (Till, Bastian, Benjamin) war gerade der Austausch per Twitter mit (unter anderem) Henrik, Gerrit, Jens und Djure sehr interessant – soweit sie das auf der beengten Diskussionsfläche von 140 Zeichen möglich war. Inspiriert durch Hannes möchte ich meine Entscheidung hier darlegen, zur Diskussion stellen und vielleicht auch andere dadurch inspirieren. Ich gehe die Parteien mal durch:
Die CDU
Symbolpolitik zum Wählerfang, eine unbelehrbare Familienministerin. Ein Ministerpräsident, der wiederholt mit ausländerfeindlichen Äußerungen am rechten Rand auf Stimmenfang geht. Trotz Atomenergieausstieg in diesem Bereich weiter forschen – mit hanebüchenen Begründungen: Bewertung ausländischer Anlagen? WTF? Generell finde ich diese Einstellung grauenhaft. Nicht nur wird da offen gegen den beschlossenen, feststehenen Ausstieg agiert und dabei mit Steuergeldern, siehe Guttenberg, um sich geworfen. Dabei werden auch die derzeitigen massiven Probleme offenbar nicht wahrgenommen, die sich bei einer Verlängerung (oder gar dem Ausbau!) der Atomkraftwerkslaufzeiten noch verschlimmern würden. Überhaupt mag ich die generelle Einstellung Neuem gegenüber nicht. Ignorieren, beschränken, verhindern, verbieten. Und ich so: Ne!
Die SPD
Geht nicht, sorry. Das Einknicken in Sachen Netzsperren ging mal gar nicht. Dass die SPD mittlerweile zwischen CDU & der Linken zerrieben wird, sich dabei mit beiden Seiten anlegt anlegen muss, ist bedauerlich. Ich bin gespannt, wie die SPD dieses unentschiedene “Irgendwie wollen wir ja die Mitte sein, aber doch auch links und jetzt ist ja die CDU die Mitte und die Linke halt links und wir stehen so doof dazwischen” lösen will. Ich jedenfalls so: TRALAFITTI oder was?
Die FDP
Auch wenn der JuLi-Spot echt witzig ist – “Freiheit” heißt bei der FDP meinem Empfinden nach immer viel zu sehr “Marktfreiheit” und eben nicht “Freiheit aller Bürger”. Besonders die Antworten zur Netzpolitik sind mir dabei aufgefallen. Gerade bei der Netzneutralität blickt die Idee durch: “Wir überlassen alles dem Markt, dann regelt sich das schon”. Dumm nur, dass ich dem Markt nicht im gleichen Maße vertraue wie die FDP… Weitere Probleme: Die Zusage, nur mit der CDU in eine Koalition zu gehen. Das ist a) blöd und könnte b) richtig schön in die Hose gehen. Ypsilanti-Falle trifft es echt gut. Zudem fallen soziale Aspekteleider viel zu oft hinten rüber. Und außerdem mag ich Menschen ohne Orientierungssinn in gewissen Fragen nicht so ganz.
Kleiner Einschub, entdeckt bei kosmar@Facebook: Unfassbar, wie die drei bisher genannten Parteien im Rahmen der Finanzkrise das Parlament (und damit de facto den Bürger) entmachtet haben. Diese Summe! Diese Verschleierung der Verwendung! Ich kann es noch nicht ganz fassen…
Die Linke
Für eine Hausarbeit habe ich die Wahlprogramme der Parteien auf netzpolitische Themen hin durchleuchtet. Dabei habe ich natürlich auch das Programm der Linken angeschaut. Es wurden in jedem Teilbereich irgendwie Sachen über Kapitalismus, entfesselte Märkte & ausgebeutete Arbeiter geschrieben (na gut, vielleicht nicht so krass marxistisch
) und anschließend wurde fleißig gefordert. Dumm nur: Oft konnte ich keinen logischen Zusammenhang zwischen den Beschreibungen und den anschließenden Forderungen herstellen. Zudem fehlten mir neben den Verbotsforderungen meist alternative Vorgehensweisen. Klar, die Linke ist z.B. gegen Netzsperren. Aber Alternativen zur Verbrechensbekämpfung im Netz – die ja gerade der Opposition recht bekannt sein sollten, wenn sie sich mit dem Netzsperrenentwurf auseinandergesetzt hat – finden sich nicht. Auch ein schlüssiges Wirtschaftskonzept fehlt mir. Der “Reichtum für alle – Reichtum besteuern”-Scoop war ja lustig. Aber dann bin ich doch eher so yeahh.Showdown: Piraten vs. Grüne
Dass es im Endeffekt auf diese beiden Parteien hinausläuft, war absehbar, oder? Volker Beck(s Büro) war so freundlich, einen Vergleich zwischen den Positionen der beiden aufzustellen. Das entsprach so ziemlich dem, was ich nach Lektüre des Grünen-Programms auch schon verwundert bemerkt habe:

Wirklich schlüssige Antworten habe ich zu der Frage leider noch nicht bekommen…
Ich bin mit einem Großteil der grünen Positionen vollkommen einverstanden. Die Schaffung neuer Jobs im Bereich der regenerativen Energien scheint mir vor dem Hintergrund ökologischer Modernisierung sinnvoll. Klar: Das ist nicht das Allheilmittel um ganz Deutschland mit Arbeitsplätzen zu versorgen. Mir gefällt aber der Ansatz, Investitionen in fortschrittlichen Bereichen zu tätigen – nicht in umweltschädlichen Bereichen wie Kohle- oder Atomenergie. Das sorgt nicht nur für neue Jobs. Die Erfahrungen in diesem Bereich werden der deutschen Wirtschaft langfristig gut tun & sie zukunftsfähig aufstellen. Auch die Ideen für den Bildungsbereich, die Wirtschaftspolitik oder auch für die Familienpolitik erscheinen mir sinnvoll und vernünftig. Vieles gilt für mich schlicht als logische Schlussfolgerung zur Lösung der Probleme, mit denen Deutschland zur Zeit konfrontiert wird – und das mit in meinen Augen zeitgemäßen Antworten, die die gegebenen Umstände berücksichtigen & nicht im romantischen Blick auf “Früher war alles besser” versuchen, unaufhaltbare Entwicklungen zurückzudrehen.
Die Piratenpartei fand ich (trotz vielfältigem Gegenwind & dem Talent für Fettnäpfchen aller Art) stets äußerst attraktiv. Besonders die Begeisterung, mit der die meist jungen Mitglieder bei der Sache sind, habe ich so nie zuvor bei einer politischen Partei erlebt. Den Mut, sich inhaltlich nicht zu allen Problemfeldern zu äußern bewundere ich. Dieses offene Bekenntnis, nicht für sämtliche Probleme Lösungen in der Hinterhand zu haben, würde anderen Parteien auch gut stehen. Dafür sind die besetzten Bereiche kompetent mit Inhalten gefüllt, mit denen ich größtenteils einverstanden bin. Auch das rasante Wachstum sowie die mittlerweile recht breite Anerkennung der Partei sprechen für sich. Doch im Endeffekt möchte ich nicht, dass mich eine Partei über vier Jahre mit unvollständigen Positionen in für mich wichtigen Bereichen vertritt.
Mir gefällt übrigens die Idee, die Piraten seien die “jüngeren Geschwister” der Grünen. Im politischen Alltag müssen diese Geschwister aber leider noch eine Menge lernen – die gelegentlichen Fettnäpfchen kann ich da sogar verzeihen, sowas kann bei einer wachsenden Partei im Findungsprozess passieren – und passiert auch oft genug erfahrenen Politikern. Dass diese Vorfälle entsprechend scharf kommentiert werden (gerade von Seiten etablierter Parteien) ist wohl auch mit einer gehörigen Portion Verwunderung den Piraten gegenüber zu begründen. Was ich mir auf jeden Fall wünsche: Dass Bastians Gedanken zur Kritikfähigkeit der Partei Anklang finden & auch umgesetzt werden. Sonst wird der Online-Mob auf Dauer zu einem ernsthaften Reputationsproblem. Mit überzeugenden Positionen in den Bereichen Wirtschaft & Umwelt würde meine Entscheidung anders – nämlich pro Piraten – ausfallen. Aber ohne konkret ausgearbeitete Positionen in Wirtschafts- und Umweltpolitik (passiert da eigentlich was innerhalb der Partei?) erhält die Piratenpartei in diesem Jahr (noch?) nicht meine Stimme.
Zudem sehe ich die piratigen Positionen größtenteils auch im Grünen-Programm – das nebenbei bemerkt als einziges Wahlprogramm einer im Bundestag vertretenen Partei ein Kapitel explizit der Netzpolitik widmet – verwurzelt. Piraten Extended Version quasi. Der (reflexartige?) Vorwurf, den ich auf meine per Twitter gestellte obige Frage zu hören bekam, war, dass man auch den Grünen “nicht mehr über den Weg trauen könne, weil…”
Klar, mit Ruhm beschmiert hat sich die Partei auch nicht immer – ich werfe mal galant “Afghanistan” in die Runde, da fällt euch sicher noch mehr ein
In der Politik werden Entscheidungen aber nicht nach dem Schema “schwarz oder weiß” entschieden. Man muss mit Kompromissen umgehen und sie vor allem akzeptieren. Das ist nicht schön & zudem muss man oft genug Abstriche bei der Durchsetzung eigener Positionen hinnehmen. Das betrifft sowohl Parteien als auch Wähler – und bedeutet für mich: Will ich Positionen der Piraten in der nächsten Legislaturperiode im Bundestag vertreten sehen, so ist die Wahl der Grünen wohl die einzige Alternative. Leider wird meine Stimme damit zwar “nur” in der Opposition landen. Aber ich stimme ja nicht für das, was gerade allen gut in den Kram passt, sondern für das, was mir gut passt. Wie ich heute schon Gerrit schrieb:Daher wähle ich beruhigt, was ich am ehesten mit meinen momentanen Interessen vereinbaren kann und sage leise yeaahh
Grün eben.


11 Kommentare zu “Warum ich grün wähle.”
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“Demgegenüber wollte Malte Schmidt aus dem Bundesvorstand der Grünen die in Frankreich bereits praktizierte “Three-Strikes-Regelung” als Ideallösung verkaufen, die nach dem dritten Verstoß Internetsperren fürs Runterladen nach sich zieht.”
Alles klar?
Geschrieben von fsiggi am 21.09.09 um 11:33 . – Antworten
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Austausch? Dabei hab ich doch nur dem Piraten-Mob die Flames zurückgeworfen
Ach man, an jeder Ecke wird man nun mit den Grünen angefixt. Ich gebs ja zu das der Großteil des Programms annehmbar ist. Insbesondere bei der Nutzung der Atomenergie geht meine Meinung halt in eine andere Richtung. Und dann fällt mir beim Gedanken an die Grünen immer Claudia Roth ein…. *schüttel*
Geschrieben von Parkrocker am 21.09.09 um 11:37 . – Antworten
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Edit: Ich beziehe mich auf fsiggi! Du meinst vermutlich Malte Spitz? Klar, das geht in meinen Augen auch gar nicht. Soll ich jetzt meine komplette Entscheidung wegen einer Stimme aus dem Grünen-Vorstand umschmeißen? Auch die Idee der Kulturflatrate finde ich nicht gut. Aber das sind Randbereiche. Und zudem bin ich mir sicher: Mit Malte Spitz lassen sich solche Positionen diskutieren.
Nachtrag: Gerade bei Malte Spitz selbst gesehen: EnteEnteEnteEnteEnteEnteEnte
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Das Zitat stammt aus:
Das hätte ich schon oben erwähnen müsse, mea culpa. Dass das auch noch eine Ente ist, na gut, da ist dann mindestens eine Gegendarstellung fällig. So eine Aussage könnte eine Menge Stimmen kosten. Meine zum Beispiel.
Ansonsten halte ich mich an die Taten. Zu viele Abgeordnete der Grünen haben sich beim ZugErschwG der Stimme enthalten.
Bildungspolitik ist (leider) Ländersache.
Die ökologische Modernisierung und erneuerbare Energien in allen Ehren, aber bitte nicht glauben, dass PV-Module und Windräder in Deutschland hergestellt werden und hier massenhaft Jobs entstehen. Die werden vielleicht noch hier entwickelt, aber produziert logischerweise in China. Das fängt gerade an, den Herstellern hier richtig weh zu tun. Z.B. hier:
Dort ist erst einmal Konsolidierung angesagt, neue Jobs entstehen da gerade nicht. Ganz im Gegenteil: Die deutsche Industrie ist in diesem Bereich gerade wegen der üppigen Einspeisevergütungen nicht international wettbewerbsfähig.
Geschrieben von fsiggi am 21.09.09 um 12:22 . – Antworten
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Wollen wir uns trotzdem Morgen Mittag treffen?

(mir würde Mensa Aasee übrigens am liebsten…)Ich wusste nicht das dir Ökologie so wichtig ist. Wenn das dein Top-Thema ist, dann ist Grün wohl eh die einzig wählbare Alternative.
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Die Enthaltungen zum ZugErschwG haben mich auch völlig enttäuscht, das hätte ich nicht erwartet – vor allem steht dieses Verhalten im krassen Gegensatz zu den entschlossenen Äußerungen im Wahlprogramm. Inwiefern man auf eben dieses setzen sollte ist allerdings (bei allen Parteien!) noch die Frage…
Zur Bildungspolitik: Wenn ich mich recht erinnere, hat Jürgen Trittin (z.B. neulich in Münster) vorgeschlagen, den nicht mehr genutzten Soli statt den östlichen Bundesländern dem Bildungsbereich zukommen zu lassen. Ich bin jetzt nicht ganz fit, inwiefern der Bund das den Ländern zur Verfügung stellen kann… aber das sollte doch gehen, oder?
Ökologische Modernisierung: Zumindest im Bereich der Entwicklung & Forschung kann – nein, muss Deutschland aber seine Stärken ausspielen, statt Energie in die weitere Erforschung nicht zukunftsfähiger Bereiche, namentlich die Atompolitik, zu investieren. Dass Deutschland in diesem Bereich wettbewerbsfähig wird, dafür sehe ich bei anderen Parteien kaum Anstrengungen.
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@Skl8em Ja klar gehen wir noch essen
Vielleicht findest du ja auch noch sensationelle Gründe, warum ich die Piraten wählen sollte
Rest per Twitter! -
Finanzierung Bildungspolitik:
Der Bund darf, wenn überhaupt, Zuschüsse zu Gebäudesanierungen und Infrastruktur geben, aber nichts für Personalkosten oder Unterhaltskosten. Das ist so in der Föderalismusreform noch einmal im GG verankert worden. Der kleine Rest, den der Bund da machen kann, ist nun in Art. 91b GG geregelt. Nur Spitzenforschung und Hochschulen (“Eliteförderung”). Was Trittin da vorhat, geht wohl nur nach einer GG-Änderung. Wenn die Schuldenbremse erst einmal den Ländern richtig weh tut, kann ich mir eine GG-Änderung in dieser Richtung vorstellen, also so 2017?Energieforschung:
Selbst die CDU beschreibt die Atomenergie nur noch als “Brückentechnologie”. Aber ob wir wollen oder nicht: Für die Endlagerung wird der Bund noch tief in unsere Taschen greifen müssen. Allein das Desaster in der Asse soll bis zu 4 Mrd. Euro kosten. Das fehlt dann in der Energieforschung, das Geld geht zu Lasten des zuständigen Umweltministeriums. Dazu kommt dann noch die Schuldenbremse.Da aber die EE wirtschaftlich ohnehin immer günstiger werden, kommt der Durchbruch von ganz allein. Ausgerechnet die großen Stromkonzerne investieren in Offshore-Wind, weil sonst niemand die Finanzierung hinbekommt. Ähnliches gilt für Großprojekte wie Desertec. PV-Module werden immer günstiger. Die Zusammenarbeot von VW und Lichtblick mit den flexiblen Kleinstkraftwerken als Lastreserve. Da tut sich eine ganze Menge.
Der Staat sollte sich vor allem darum kümmern, dass der Offshore-Windstrom dann auch dahin kommt, wo er verbraucht werden kann. Dazu müssen so hässliche Dinge wie Höchstspannungsleitungen gebaut werden. Da hakt es noch gewaltig.
Geschrieben von fsiggi am 21.09.09 um 13:11 . – Antworten
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Ich werde wohl Piraten/Grün wählen, aus ähnlichen Gründen, wie von dir benannt. Allerdings möchte ich diese neue Partei unterstützen, weil ich glaube, dass es einen Unterschied macht, dass sie eben ihren Fokus auf die Netzthemen legt und es hier (ähnlich wie beim Klimaschutz) gerade jetzt darauf ankommt die Weichen richtig zu stellen. In komplexen Systemen können kleine Unterschiede in den Ausgangsbedingungen zu großen Unterschieden im Ergebnis führen (oder so ähnlich…) und was das Netz angeht befinden wir uns m.E. in einer entscheidenden Phase.
Geschrieben von Mario am 22.09.09 um 20:11 . – Antworten
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Also seit gestern ist meine Wahlentscheidung wackelig wie nie. Der FDP spreche ich die Wirtschaftskompetenz zu, den Grünen sicher nicht. Aber die feste Zusage von Westerwelle an die CDU und die fehlende soziale Kompetenz der FDP machen mir immer mehr Sorgen.
Ich durfte gestern noch eine interessante Diskussion verfolgen, wo das wieder mal sehr deutlich wurde. Was nützen mir die Freiheit des Marktes und die fehlenden Zensurabsichten bei der FDP (zumindest noch) auf Bundesebene, wenn gleichzeitig Soziales und Umwelt vor die Hunde gehen.
Westerwelle verkauft sich wirklich gut und ich steh der FDP nach wie vor nahe, aber diese Zweifel…
Ich werd mich echt zusammenreißen müssen um nicht doch noch reflexhaft Zweitstimme Grün anzukreuzen :XGeschrieben von Parkrocker am 23.09.09 um 22:17 . – Antworten
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@Parkrocker: Komisch, bei mir wackelt es momentan auch noch ein wenig. Mein Gespräch mit Ben ( skl8em ) hat mich schon zum Nachdenken gebracht… besonders sein Einwand, etablierte Parteien (insbesondere die Grünen) würden zwar gerne über das Netz sprechen & sich engagiert zeigen – jedoch würde letztendlich der Großteil der Partei schlicht nicht in dieser Art denken, hat mein Argument sehr entkräftet, dass die Grünen piratige Themen aufgreifen.
Die Idee, das kleinere Übel zu wählen, gefällt mir da auch nicht. Zumal ich in Wirtschaftskompetenzfragen deine Ansicht teile
Was meinst du?

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