• Zensursula deluxe!?

    scissors

    Eigent­lich wollte ich mich gerade an den Schreib­tisch set­zen, um einige Texte für meine Magis­ter­ar­beit zu lesen. Ein schnel­ler Blick bei rivva hat mich aller­dings davon abge­hal­ten – jetzt sitze ich ob des ers­ten Ent­wurfs zur Novel­lie­rung des „Staats­ver­trags über den Schutz der Men­schen­würde und den Jugend­schutz in Rund­funk und Tele­me­dien” erstaunt, geschockt und ziem­lich wütend hier & ver­su­che mal, die Impli­ka­tio­nen, die die­ser Ver­trag beinhal­tet, durch­zu­spie­len. Um sich nicht nur mit dem Meckern auf­zu­hal­ten, will ich zudem einige Ansätze zu alter­na­ti­vem Vor­ge­hen auf­zei­gen.

    Recht dra­ma­tisch beti­telte Sas­kia Franz im 1&1-Blog einen Bei­trag zum Geset­zes­ent­wurf, sprach vom Ende der freien Kom­mu­ni­ka­tion im Inter­net – und sie liegt mit die­ser Fest­stel­lung voll­kom­men richtig:

    Die Ver­pflich­tun­gen, die ohne jede Abstu­fung nach Zugriffs­mög­lich­kei­ten auf Ange­bote vor­ge­se­hen sind, wür­den fak­tisch den Auf­bau einer Fil­ter­in­fra­struk­tur für das gesamte Inter­net erfordern.

    Die ein­zel­nen Punkte der Novelle hat der AK Zen­sur in einer Stel­lung­nahme zusammengetragen:

    Der aktu­elle Ent­wurf zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) ent­hält eine ganze Reihe abzu­leh­nen­der Vorschriften:

    • Es wer­den sowohl Internet-Zugangs-Anbieter (Access-Provider, ISP) als auch Anbie­ter von Webs­pace (Hosting-Provider) mit den eigent­li­chen Inhalte-Anbietern gleich gesetzt. Sie wer­den als „Anbie­ter“ bezeich­net. Sie alle sind für die Inhalte ihrer Kun­den verantwortlich.
    • Access-Provider wer­den ver­pflich­tet, aus­län­di­sche Web­sei­ten zu blo­ckie­ren, die sich nicht an die in Deutsch­land gel­ten­den Jugend­schutz­be­stim­mun­gen hal­ten. Es muss also eine weit­aus umfang­rei­chere Internet-Zensur-Infrastruktur auf­ge­baut wer­den, als dies Ursula von der Leyen im Wahl­kampf vor­ge­se­hen hat.
    • Wenn auf einer Web­seite die Nut­zer Inhalte erstel­len kön­nen (also zum Bei­spiel Kom­men­tare in Blogs), dann muss der Betrei­ber der Platt­form (also zum Bei­spiel der Blog­ger) nach­wei­sen (!), dass er zeit­nah Inhalte ent­fernt, „die geeig­net sind, die Ent­wick­lung von jün­ge­ren Per­so­nen zu beein­träch­ti­gen“. Aus­nah­men sind keine vorgesehen.
    • Gene­rell wer­den alle Inhalte in Kate­go­rien ein­ge­teilt: ab 0 Jahre, ab 6 Jahre, ab 12 Jahre, ab 16 Jahre, ab 18 Jahre.
    • Alle „Anbie­ter“ müs­sen sicher­stel­len, dass Kin­der der ent­spre­chen­den Alters­stufe jeweils unge­eig­nete Inhalte nicht wahr­neh­men. Dafür sind meh­rere (alter­na­tive) Maß­nah­men vorgesehen:
      • Es wird ein von der Kom­mis­sion für Jugend­me­di­en­schutz (KJM) zuge­las­se­nes Alters­ve­ri­fi­ka­ti­ons­ver­fah­ren genutzt.
      • Inhalte wer­den nur zu bestimm­ten Uhr­zei­ten ange­bo­ten. (bei­spiels­weise nur zwi­schen 22 und 6 Uhr, wenn ab 16 Jahre)
      • Alle Inhalte wer­den mit einer ent­spre­chen­den Alters­frei­gabe gekennzeichnet.
    • Die beste­hen­den Rege­lun­gen bezüg­lich schwer jugend­ge­fähr­den­den Inhal­ten (das betrifft u.a. Hardcore-Pornographie usw.) blei­ben natür­lich in Kraft.

    Die Aus­wir­kun­gen die­ser Novelle wären für das deut­sche Inter­net in Gänze fatal. Nicht nur die Blo­go­sphäre hätte mas­sive Pro­bleme bei der Umset­zung (siehe dazu Nerd­core), auch die deut­sche Inter­net­wirt­schaft läge damit so schnell am Boden, wie sie „Bran­chen­wachs­tum” sagen kann (siehe Stel­lung­nahme des AK Zen­sur). Wo blei­ben eigent­lich Auf­schrei und Ver­bes­se­rungs­vor­schläge der Ver­bände BITKOM, BVDW und eco? Bis gerade eben konnte ich dort zum Thema nichts finden.

    Update: Der eco hat eine (laa­ange, PDF, 39kb) Stel­lung­nahme ver­öf­fent­licht – deren Seite war bis gerade off­line. „Ver­bes­se­rungs­be­dürf­tig” ist dann wohl der Euphe­mis­mus für „Ihr habt da echt nen Hau­fen Mist zusammengeschrieben” – zumindest for­dert der eco mehr oder weni­ger die kom­plette Ände­rung des Ent­wurfs ;)

    Der Ver­trag macht vor allem eine Sache: Er dele­giert die eigent­lich den Eltern zuzu­schrei­bende Ver­ant­wor­tung, was ihre Kin­der im Netz sehen kön­nen, an die­je­ni­gen, die diese Inhalte ein­stel­len. Will man Kin­der & Jugend­li­che dem Ent­wurf ent­spre­chend schüt­zen, sähen die nächs­ten Schritte so aus:

    • Sper­rung bzw. vor­ge­schal­tete Alters­war­nung fast aller aus­län­di­schen Sei­ten (Youtube, Face­book, Twit­ter, auch sowas wie The Big Pic­ture) von Sei­ten der Access-Provider
    • Umfas­sende Inhalts­kon­trolle für alle Ange­bote, die in irgend­ei­ner Form Nut­zer­in­halte ein­bin­den (Blogs, studiVZ/schuelerVZ, Kom­men­tare auf Online-Newsseiten, selbst Gästebücher)
    • Eine „Sen­de­zeit­be­schrän­kung” nach klas­si­schem Broadcast-Modell wie bei Fernsehsendern
    • Hor­den von Abmahn­an­wäl­ten wür­den sämt­li­che Ange­bote durch­käm­men & jeden Ver­stoß abmah­nen – in noch grö­ße­rem Aus­maß als bisher.
    • Letzt­end­lich Rück­schritt der deut­schen Netz­kul­tur ins „Steinzeitalter” – dann wäre das Inter­net tat­säch­lich nicht mehr als die Online­ver­sion von Zei­tung, Fern­se­hen etc.

    So dras­tisch sich das anhö­ren mag – diese Gefahr sehe ich abso­lut gege­ben, sollte der Ent­wurf in die­ser Form durch­kom­men. Dass damit eine Zen­surin­fra­struk­tur chi­ne­si­schen Aus­ma­ßes erschaf­fen wird, beschreibt tref­fend Tho­mas Stad­ler bei internet-law.de:

    Gerade die sich deut­lich ver­stär­kende Ten­denz, tech­ni­sche Dienst­leis­ter als Hilfs­or­gane zur Kon­trolle von Inhal­ten her­an­zu­zie­hen, geht zwangs­läu­fig mit einem mas­si­ven Ein­griff in tech­ni­sche Nor­men und einer Mani­pu­la­tion tech­ni­scher Stan­dards ein­her. Die­ses Kon­zept des Sper­rens und Fil­terns unter­schei­det sich sach­lich sehr wenig von dem der Chi­ne­sen. Man muss das so deut­lich sagen. Und natür­lich geht es nur um einen guten und legi­ti­men Zweck. Aber das ist in China ja auch nicht anders.

    Ich weiß nicht, ob der Ent­wurf durch gut gemeinte Maß­nah­men zustande gekom­men ist & man den Ver­fas­sern Unwis­sen­heit „beschei­ni­gen” kann – oder ob hier, mit dem Thema Jugend­schutz als Schutz­schild, eine mas­sive Zen­surin­fra­struk­tur auf­ge­baut wer­den soll. Der Ent­wurf doku­men­tiert jeden­falls ein­drucks­voll Rea­li­täts­ferne und in der Netz-Vorzeit ver­haf­tete Denk­an­sätze der Ver­fas­ser. Mal ernst­haft: Öffnungs­zei­ten für das Internet?

    Nun lässt sich natür­lich treff­lich über den Ent­wurf her­zie­hen, nötig sind jedoch wohl vor allem Gegen­ent­würfe und Anre­gun­gen, was statt­des­sen für den Jugend­schutz getan wer­den sollte. Hierzu haben sich in letz­ter Zeit z.B. Djure Mei­nen, Cem Bas­man und Wolf­gang Lünenbürger-Reidenbach als „Betrof­fene” (also Väter ;) ) Gedan­ken gemacht, die man wei­ter ver­fol­gen sollte. Es geht hier vor allem um eine Abkehr von schnel­ler, pani­scher und unüber­leg­ter Akti­ons­po­li­tik hin zu nach­hal­ti­gen, lang­fris­ti­gen und vor allem sinn­vol­len Maß­nah­men. Meine Vorschläge:

    • Medi­en­kom­pe­tenz stär­ken. Nicht nur bei Schü­lern (wo das oft­mals gar nicht mehr nötig ist), son­dern vor allem bei Leh­rern und Eltern.
    • Eltern müs­sen stär­ker in die Ver­ant­wor­tung genom­men wer­den – letzt­end­lich tra­gen sie die Ver­ant­wor­tung für den Medi­en­kon­sum ihrer Kinder.
    • Refle­xion & ein all­ge­mei­ner Dis­kurs über Medi­en­in­halte ist zwin­gend not­wen­dig. Jede Nachmittags-Talkshow ent­hält mitt­ler­weile genü­gend Mate­rial, um auch ohne Inter­net Inhalte zu zei­gen, „die geeig­net sind, die Ent­wick­lung von jün­ge­ren Per­so­nen zu beein­träch­ti­gen“.
    • Eine breite Debatte ist nötig. Sie muss aus dem Netz her­aus­ge­tra­gen wer­den. Natür­lich wären oben beschrie­bene Beschrän­kun­gen en pas­sant die Ret­tung der Medi­en­bran­che – ich bin gespannt, wann die Zei­tun­gen sich genö­tigt füh­len, zur Debatte bei­zu­tra­gen. Ich ver­mute: Nicht allzu bald.
    • Auf­klä­rung – statt nur in Blogs zu lamen­tie­ren (kein Vor­wurf, eher eine Befürch­tung), soll­ten alle, die sich halb­wegs für das Netz inter­es­sie­ren (bes­ser noch: alle, die dort ihr Geld ver­die­nen), an Schu­len und Eltern­räte wen­den. Kom­pe­tenz­schu­lun­gen vor­schla­gen. Gemein­sam Prä­sen­ta­tio­nen erar­bei­ten und hal­ten. Raus gehen, mit Leu­ten spre­chen. Die Orga­ni­sa­tion & das Erar­bei­ten einer ein­heit­li­chen Grund-Präsentation sollte kein Pro­blem dar­stel­len – you know your tools, right?

    Diese Punkte kos­ten Zeit, ver­spre­chen kei­nen schnel­len Erfolg und müs­sen sich dem Argu­ment „Aber durch den Ent­wurf ist das doch ganz schnell aus der Welt geschafft” stel­len. Die Argu­men­ta­tion gegen das Augen-Verschließen, für sinn­volle und brauch­bare Lösung hat ja schon zur Zensursula-Debatte zumin­dest bei Tei­len der Bevöl­ke­rung funk­tio­niert. Viel­leicht ist Wolf­gangs Facebook-Gruppe eine gute Anlauf­stelle, um sowas zu orga­ni­sie­ren. Zudem dürf­ten das vor­han­dene Know-How & die ver­füg­bare Man­power eine zen­trale Web­seite nicht allzu schwer machen. Letzt­end­lich müss­ten sol­che Maß­nah­men natür­lich durch den Staat (und als Ultima Ratio wohl durch die Wirt­schaft) finan­ziert wer­den – was nie­man­den davon abhal­ten sollte, bereits jetzt tätig zu werden.

    Pas­siert das nicht & bewegt sich Deutsch­land wei­ter­hin in Rich­tung Internet-feindlichstes Land der (west­li­chen) Welt, so gilt wohl wirk­lich Mike Mas­nicks Fest­stel­lung bei Techdirt:

    It’s as if Ger­many doesn’t want the inter­net at all.

    Sollte es so sein, bin ich wohl nicht der ein­zige, der sich Abschluss­ar­beit, beruf­li­che Zukunft & alle damit zusam­men­hän­gen­den Lebens­pläne in die Haare schmie­ren kann… Wollt ihr das? Ich nicht.

    Nach­trag: Jetzt erst kom­plett ange­schaut – pas­send zum Thema berich­tet der Elek­tri­sche Repor­ter zum Thema „Gesperrt, gefil­tert, abge­klemmt: Das unfreie Netz”:

    Elek­tri­scher Repor­ter – Gesperrt, gefil­tert, abge­klemmt: Das unfreie Netz

    scissors

5 Kommentare zu “Zensursula deluxe!?”

  1. Meine Frage gerade zum Ende dei­nes Tex­tes wäre: „an Schu­len und Eltern­räte wenden”

    Was soll man da denn sagen? Ich selbst bin ja noch Schü­ler, für kurze Zeit, was mir per­sön­lich ein­fiele wäre ein Arti­kel für die Schü­ler­zei­tung, aller­dings bin ich mir nicht sicher, ob die schon wie­der ein Thema in Rich­tung IT von mir haben wol­len.
    Du musst wis­sen, meine Schule erscheint mir gene­rell eher tech­nik­feind­lich… Zum Bei­spiel sind bei unse­rer Abitur­prü­fung keine Com­pu­ter erlaubt, obwohl PC-Präsenationen vom Land her eigent­lich mög­lich wären (habe mir schon über­legt, ob sowas denn rech­tens ist).

    Aber was soll man dem Eltern­bei­rat denn erzählen?

    Geschrieben von Stefan Koch am 25.01.10 um 23:17 . – AntwortenReply to this comment

  2. @Ste­fan Koch: Fra­gen stel­len, Pro­bleme auf­de­cken. Da geht es mir aber auch vor allem mehr um Leh­rer und Eltern als um die Schü­ler selbst, die meis­tens recht bewan­dert sind – schließ­lich wach­sen sie mit dem Netz / Com­pu­ter auf.

    Ich kann mir nicht vor­stel­len, dass Eltern all­ge­mein eine Vor­stel­lung davon haben, was ihre Kin­der im Netz a) machen, b) fin­den kön­nen und c) wie sie das ver­hin­dern / beschrän­ken kön­nen. Wenn sich die Eltern auch nur ansatz­weise für das Wohl ihres Kin­des inter­es­sie­ren, wür­den sie einen tie­fe­ren Ein­blick – und sei es eine kurze Ein­füh­rung in effek­tive Tools zur Zugangs­be­schrän­kung am eige­nen Rech­ner – sicher­lich schätzen.

    Zum Pro­blem der tech­nik­feind­li­chen Schule / Leh­rer emp­fehle ich dir Dju­res Aus­füh­run­gen, die ich oben ver­linkt habe!

    Geschrieben von Markus am 25.01.10 um 23:32 . – AntwortenReply to this comment

  3. […] erst zu einem Ernst­fall kommt. An die­ser Stelle sei an Mar­kus’ her­vor­ra­gend zusam­men­ge­tra­gen Bei­trag ver­wie­sen, der eben jene Vor­schläge hervor […]

    Geschrieben von Animation: Internet-Zensur und Filtermechanismen anschaulich erklärt : misterhonk.de am 25.01.10 um 23:57 . – AntwortenReply to this comment

  4. @Markus: „Ich kann mir nicht vor­stel­len, dass Eltern all­ge­mein eine Vor­stel­lung davon haben, was ihre Kin­der im Netz a) machen, b) fin­den kön­nen und c) wie sie das ver­hin­dern / beschrän­ken können.“

    Um sol­che Fra­gen zu beant­wor­ten bin auch ich die fal­sche Ansprech­per­son. Ich wurde von mei­nen Eltern nie regle­men­tiert, wel­che Inhalte ich im Inter­net anse­hen könne, weil ein­fach kein Bedarf bestand. Aller­dings hatte ich auch erst mit 12 einen PC und etwas spä­ter Inter­net; ich denke, dass sich das heute nach vorne ver­scho­ben hat. Ein Handy habe ich mir erst mit 18 Jah­ren gekauft, davor war das ein­fach nicht nötig.

    Zwar könnte ich den Eltern etwas von OpenDNS und sei­nen ver­schie­de­nen Fil­ter­ein­stel­lun­gen erzäh­len, mehr weiß ich über das Thema Inter­net­fil­ter aber auch nicht, außer dass die meis­ten Soft­ware­fil­ter Schrott sein dürf­ten, weil ihre Fähig­kei­ten sich wahr­schein­lich auf das Erken­nen von Key­words (und die dann oft fälsch­lich) beschrän­ken. Bei OpenDNS wüsste ich jetzt nicht­mal, ob man das irgend­wie ver­pflich­tend als DNS-Server fest­le­gen kann. Ich meine, unser Rou­ter hat ja auch einen ande­ren DNS-Server ein­ge­stellt als ich auf mei­nem PC in /etc/resolv.conf

    Es man­gelt da wahr­schein­lich vie­len, die even­tu­ell in Frage kämen, an der Kom­pe­tenz, über das Thema etwas zu unter­rich­ten, weil es für uns ein­fach keine Rolle spielt. Die meis­ten aus mei­nem Umfeld sind frei­heits­lie­bend und wol­len mit Fil­ter­sys­te­men nichts zu tun haben.

    Geschrieben von Stefan Koch am 26.01.10 um 16:06 . – AntwortenReply to this comment

  5. Fehlt jetzt eigent­lich nur noch die Dis­kus­sion über die Frage, ob ein com­pu­ter­freier Kin­der­gar­ten ein tech­nik­feind­li­cher Raum ist oder viel­leicht doch eine gute Idee sein könnte, um der Her­an­züch­tung von Nerds Ein­halt zu gebieten.

    Geschrieben von philgeland am 09.02.10 um 01:29 . – AntwortenReply to this comment

Was meinst du?