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Netzfundstücke
- Leistungsschutzrechte vs. Google vs. ARD/ZDF – Irgendwas ist ja immer – Reloaded Lesenswerte Replik auf den Carta-Artikel des Burda-Rechtsvorstands Robert Schweizer. Das Hauptproblem der Debatte beschreibt Rudy Gasson in seinem Kommentar: „Die großen Aggretatoren kopieren keine vollständigen Texte, sondern nur Anrisse, und verlinken somit auf die entsprechende News-Seite. Damit machen sie de facto Werbung für die Originalseite und könnten eigentlich umgekehrt Geld dafür verlangen. Ich verstehe nicht, warum die Verleger immer wieder behaupten, dass da ihre Inhalte kopiert würden. Das ist NICHT der Fall und damit auch WEDER mit Urheber– NOCH mit dem Leistungsrecht anfechtbar.”
- Die Sargnagelschmiede: So herum wird ein Schuh daraus „§ 1: Jeder, der ein kommerzielles Verlagserzeugnis bekannter macht, der in seinem Medium darauf hinweist, es verlinkt, zitiert oder Leseempfehlungen gibt, oder ihm auf eine andere Art mehr Publizität in der Öffentlichkeit verschafft, muss von Seiten der Verlage für seine Dienstleistung auch angemessen entschädigt werden.”
- Warum sind Leser von Zeitungen sechs Mal so wertvoll wie Leser im Netz? — CARTA „Möglicherweise wissen viele Unternehmen nicht einmal, wie günstig und zielgenau sie ihre Kunden im Netz erreichen können. Sie wissen es nicht, weil die Werbeagenturen – die zwischen den großen Werbe-Etats der Unternehmen und den Verlagen vermitteln – dieses Wissen nur ungern an die große Glocke hängen. Sie würden sich ja selbst schaden. Denn in lauter kleine Netz-Häppchen zerlegte Werbebudgets würden nicht den Gewinn, sondern nur die Arbeit vermehren – und die eleganten Mad Men in ständig klamme, hemdsärmelige TKP-Online-Vermarkter verwandeln.” – Lesenswert, auch die Diskussion in den Kommentaren. Die hängt sich aber leider an PIs & UVs auf, das Wort „Conversion” wird nur einmal genutzt…
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