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Unregelmäßig ist sie, die Linkschleuder hier – aber meine Zeit lässt es nicht anders zu: Erst jetzt gibt’s wieder eine kleine Rückschau auf das Geschehen der letzten Tage im Netz – dieses Mal dafür mit sehr vielen, aber komplett lesenswerten Links und Videos. Mit dabei: Crowdsourced Pizza & Blogs, ein Milestone-Verriss, Ast unter Strom & eine Geburtstagsfeier für ein wildfremdes Nicht-Geburtstagskind. Nach dem Siewissenschon.
Während ich mich mit der Crowdsourced Pizza begnüge, packt Mathias Richel den großen Hammer aus & lässt sich Blogbeitragsthemen diktieren. Die Aktion hat sich schon für einen Satz über Mario Barth gelohnt:
Barth witzt heraus, was Herr und Frau Öffentlicher Dienst nicht formulieren können.
Danke dafür.
Sven Wiesner hat sich das Motorola Milestone mal näher angeschaut – bis vor diesem Beitrag habe ich noch überlegt, mir das Handy als iPhone-Ersatz (Vertrag vor ein paar Tagen gekündigt) anzuschaffen. Jetzt habe ich sechs Gründe dagegen.
“Don’t try this at home” der Woche: Werft keine Äste auf Oberleitungen!
(DirektIiiiiiiIIIIIIIIIiiiiiiiiiiiiiiIIIIIIIsssssssssssIIIIIIIIIIIIIIIsiiiiiiiiiiiii)Müssen wir das also auch nicht mehr ausprobieren. Danke, Internet!
Jetzt mal was Ernsthafteres, es geht um das allseits beliebte Thema Social Media: Thilo Specht fasst in einem etwas längeren, aber sehr fokussierten Artikel diverse Aspekte zum Social Media Measuring zusammen. Fazit:
Generell braucht es bei der Konstruktion von KPIs sehr viel Fingerspitzengefühl und eine gute Portion analytisches Denkvermögen. […] Erfolg ist also abhängig von den gesetzten Zielen – weshalb er auch so schwer wahrzunehmen ist. […] Spitze Zielgruppen, denen sehr spezielle Services angetragen werden sollen, umfassen vielleicht nicht mehr als 200 Personen. Wer sie alle erreicht, ist jedoch erfolgreich, auch, wenn nicht die ganze Welt davon erfährt.
Bei all diesen Social Media Sachen darf man übrigens, wie Christian Bölling überzeugend darstellt, Fehler machen. Wollen darf man das auch, scheinbar. Find ich gut, denn wie er richtig bemerkt:
Funktionierende Kommunikation in Social Media ist das Gegenteil von perfekt. Sie braucht das, was Clay Shirky über Open Source gesagt hat – the willingness to fail, das Fehler-machen-Wollen (super Wort). Es bedeutet, sich als Unternehmen auf mehreren Kanälen zu öffnen, am Ende aber festzustellen, dass nur einer dieser Kanäle erfolgreich ist – und daraus auch keinen Hehl zu machen. So funktioniert Social Media.
Die FAZ feuert währenddessen drei wahnsinnig gute Texte zum Thema Internet raus. Lesebefehl:
- David Gelernter über die Zukunft des Internet: Wie wir mit unserem Leben in Verbindung bleiben
- Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, betrachtet die digitale Revolution: Kein Kurzschluss in den „Connected Worlds“
- Stefan Glänzer erläutert die Gründe für Europas Rückständigkeit in der digitalen Medienwelt: Europa hat in der digitalen Medienwelt den Anschluss verpasst
Einigen Bloggern hingegen scheint extrem langweilig zu sein, so dass sich wieder munter im Kreis gedreht wird. Hurra. Greift eigentlich schon eines der bei ix kompakt zusammengefassten Internet-Gesetze (Sidenote: Von wegen “rechtsfreier Raum”, haha…)? Mindestens 17, oder?
Dann doch lieber mal schauen, was der Jovelstefan so autocompleted. Oder wir feiern Geburtstag. Mit Ted. Der gar nicht Ted heißt. Und auch nicht Geburtstag hat. Sowas fällt nur Improv Everywhere ein & ist wie immer: Awesome. Am schönsten ist übrigens, wie die anfängliche Verwirrung & das leichte Genervt-Sein ihm später total egal sind, als seine angebliche, extrem gutaussehende Exfreundin vor ihm steht
Das ist ja schon toll, es geht aber noch besser. Auf jeden Fall, wenn man OK Go heißt & sich mal intensiv damit beschäftigt, das Konzept Rube-Goldberg-Maschine auszufahren. Unfassbar.
(YoutubeDirektThisTooShallPass)So, fertig. Ach ja, bitte immer dran denken:

Be nice.
(via)
Nachtrag: Ganz vergessen – ich wurde neulich von Robert Stögmann bei Blogger Antworten interviewt. Vielleicht interessiert es ja jemanden!?


3 Kommentare zu “Leblose Zombie-Linkschleuder ahead!”
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Danke.
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Danke für die Credits!
Geschrieben von jovelstefan am 03.03.10 um 16:06 . – Antworten
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Hey, jetzt erst gelesen. Deswegen nun auch erst meine Verteidigung für das Milestone

Also.. ich finde bis auf die Punkte, kurzes USB-Kabel und untere Sensortaste keinen der Punkte nachvollziehbar. Ich denke da war jemand wirklich sehr penibel. Das mit den Kratzer, ok doof gelaufen.. aber wenn man auch sein Handy mit seinem Schlüssel in der Tasche hat? Selber Schuld würd ich sagen. Schlüssel links, Handy rechts und alles ist ok. Mit der Tastatur komm ich wirklich super zurecht, etwas dran gewöhnen muss man sich schon. Aber mittlerweile kann ich darauf schnell genug das auch chatten mit dem Handy spaß macht, also das passt. Ich kann auch spüren wo ne Taste an- und wo aufhört *g*Und dann natürlich den Pluspunkt mit dem genialen SNES-Emulator nicht vergessen
Es gibt übrigens auch welche für NES, oder GBADas einzige was mich wirklich richtig nervt ist der Akku! Der hält bei mir grad mal mit etwas Glück 21 Stunden, davon schreibt er nix.. komisch. Vielleicht hab ich ja einen defekten. Wäre ja eigentlich gut^^
Also soviel dazu
Was meinst du?

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