• Wer sich häufiger im Netz rumtreibt (was ich Besuchern eines Blogs generell mal unterstelle…), der wird sich seinen Browser vermutlich entsprechend eingerichtet haben – Lesezeichen, z.B. in FireFox nützliche Add-ons, ein eigenes Theme etc. Eine beliebte Einstellung ist zudem die Lesezeichen-Leiste. Diese kann man mit weitaus mehr ausstatten als nur mit Links zu den wichtigsten Seiten. In Firefox benötigt man diesen Platz durch die intelligente Adressleiste eh kaum für wichtige Seiten, da diese durch einfaches Lostippen in der Adressleiste gefunden werden. Was machen wir also mit dem frei gewordenen Platz? Der lässt sich mit Bookmarklets wunderbar befüllen. Einige dieser Bookmarklets stelle ich hier vor:

    Im folgenden sind alle fett markierten Links die Bookmarklets. Diese Links lassen sich einfach in die Lesezeichen-Leiste ziehen, fertig.

    Webdienste

    Für alle möglichen Arten von Webdiensten gibt es mittlerweile die Möglichkeit, sie per Bookmarklet zu befüllen:

    • Bit.ly – der Linkverkürzungsdienst bietet mit der bit.ly Sidebar eine schnelle Möglichkeit, Links zu twittern oder in andere Netzwerke zu verteilen. Dazu muss man sich bei bit.ly registrieren. Anschließend zieht man den entsprechenden Link einfach in die Lesezeichen-Leiste: Bit.ly Bookmarklet
    • Für die Blogdienste Tumblr und Posterous steht eine ähnliche Funktion zur Verfügung. Sie lassen sich komfortabel über die Lesezeichenleiste befüllen – auch hier ist natürlich die vorherige Anmeldung nötig.
    • Analog lässt sich das eigene WordPressblog per Bookmarklet befüllen. Dieses kann ich hier leider nicht verlinken, da die jeweilige Blog-URL im Link enthalten ist. Das Bookmarklet findet man unter dem Menüpunkt “Werkzeuge” im Adminbereich.
    • Wer zum Lesen interessanter Artikel nicht immer direkt Zeit hat, dem empfehle ich die Nutzung von instapaper. Dort können Artikel zur späteren Wiedervorlage abgelegt werden. Zudem gibt es eine iPhone-App, so dass z.B. bei Bus- oder Zugfahrten die gespeicherten Artikel gelesen werden können. Der Dienst ist außerdem in vielen anderen Diensten integriert. Die Anmeldung erfordert nicht einmal ein Passwort – das natürlich bei Sicherheitsbedenken dennoch genutzt werden kann. Nach der Registrierung findet man das Bookmarklet unter den Extras.
    • Wer kurze Screencasts veröffentlichen will, ohne großartig Software zu installieren, ist bei Screenr richtig. Mit einfachsten Mitteln lassen sich dort kleine Clips erstellen, direkt twittern und auch bei Youtube einstellen. Natürlich klappt das auch über ein Bookmarklet: Screenr Bookmarklet

    Little Helper

    Zwei kleine nützliche Bookmarklets kommen bei mir immer mal wieder zum Einsatz:

    • TwitterKeys bietet auf kurzem Weg viele Sonderzeichen, die man per Copy&Paste bei Twitter einfügen kann. TwitterKeys Bookmarklet
    • Wer beim Webdesign auf die schnelle ein Grid zur Kontrolle des Layouts benötigt, wird mit diesem Tool glücklich: Grid Bookmarklet

    Der heilige Gral

    Nun waren die bisherigen Beispiele ja alle ganz nett, allerdings befüllt man damit die Browserleiste recht schnell mit diversen Diensten. Sollen alle oben genannten Funktionen in einem Bookmarklet vereinigt sein, so gibt es (mit ein wenig Willen zur Einarbeitung und eigener Programmierung) den Heiligen Gral unter den Bookmarklets: Quix

    Was dieses Bookmarklet grundsätzlich leistet ist schon enorm, eigene Erweiterungen machen aus dem Tool dann letztendlich das Wenger Schweizer Offiziersmesser Giant unter den Bookmarklets. Mit Schatulle. :D

    An introduction to Quix from Joost de Valk on Vimeo.

    Damit sollte dann letztendlich jeder glücklich werden & seinen Arbeitsprozess enorm beschleunigen können: Quix Bookmarklet

    Kennt ihr noch weitere nützliche Bookmarklets? Oder schon erste Erweiterungen für Quix? Dann verlinkt diese gerne in den Kommentaren!

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