• scissors

    Am ver­gan­ge­nen Sams­tag war ich beim Bar­camp Bie­le­feld. Das Bar­camp war im Ver­gleich zum in der Vor­wo­che ver­an­stal­te­ten Bar­camp Ham­burg wesent­lich klei­ner – am Sams­tag waren grob geschätzt 80 — 90 Leute anwe­send. Ein kur­zes Review.

    Ich. Beim Barcamp. Mit Kaffee.

    Ich. Beim Bar­camp. Mit Kaffee.

    Viele Teil­neh­mer waren zum ers­ten Mal bei einem Bar­camp, zudem waren viele Teil­neh­mer aus dem Unter­neh­mens­um­feld anwe­send, so dass teil­weise (lei­der) gesiezt wurde. Die Atmo­sphäre war den­noch sehr locker, zudem fiel mir ein ent­schei­den­der Unter­schied zum Bar­camp Ham­burg auf: Durch die geringe Anzahl an Teil­neh­mern kamen diese sehr viel schnel­ler mit­ein­an­der ins Gespräch. Zudem waren die Ses­si­ons durch die klei­nen Teil­neh­mer­zah­len sehr fokus­siert, jeder Teil­neh­mer konnte seine Erfah­run­gen schil­dern & pro­blem­los Fra­gen stel­len, die dann auch beant­wor­tet wur­den. Das ganze hatte dann auch, z.B. beim gemein­sa­men Erb­sen­suppe–Essen im Innen­hof, bei­nahe fami­liä­ren Cha­rak­ter (und sorgte durch die Gulasch­ka­none für Hei­ter­keit ;) ).

    All­ge­mein wurde teil­weise etwas Unmut über die Ver­sor­gungs­lage des Bar­camps geäu­ßert. Ich denke aller­dings, dass alles, was dort gebo­ten wurde, abso­lut in Ord­nung war. Wenn man sich dar­auf besinnt, dass die Ver­an­stal­tung von zwei (!) Leu­ten orga­ni­siert wurde & es nicht ein­fach war, Spon­so­ren zu fin­den (siehe Tims State­ment im Video unten!), so waren sowohl Ver­pfle­gung, Räum­lich­kei­ten als auch Atmo­sphäre rich­tig gut. Man hätte das Bar­camp auch gerne unter das Motto „Back to the roots” stel­len kön­nen. Klar ist es schön, wenn mir bei Otto in Ham­burg der Tel­ler quasi nach dem letz­ten Hap­pen vom Ser­vice­per­so­nal aus der Hand geris­sen wird. Und natür­lich war dort die gesamte Ver­sor­gung ein Traum – dem finan­zi­el­len Spiel­raum eines Groß­kon­zerns eben ange­mes­sen. Der Urge­danke eines Bar­camps – näm­lich der unge­zwun­gene Aus­tausch zwi­schen den Teil­neh­mern zu The­men, an denen sie inter­es­siert sind – hängt aber nicht vom Niveau der Ver­sor­gung, son­dern von den Teil­neh­mern selbst ab. Und da war das Bar­camp Bie­le­feld sehr gut besetzt.

    Zum Mittag gabs Erbsensuppe vom DRK Bielefeld im Innenhof

    Zum Mit­tag gab’s Erb­sen­suppe vom DRK Bie­le­feld im Innenhof

    Die Qua­li­tät der Ses­si­ons wurde von außen zwar bemän­gelt, war aber mei­ner Mei­nung nach gerade durch den hohen Anteil an Neu­lin­gen und Nicht-Web2.0-Leuten abso­lut in Ord­nung. Natür­lich gab es etli­che The­men, die für mich dadurch nicht gerade inter­es­sant waren. Je nach­dem, mit wel­cher Erwar­tung man zum Bar­camp anreist, lässt sich die­ser Umstand natür­lich behe­ben – so habe ich für mei­nen Teil zumin­dest ver­sucht, bis­he­rige Erfah­run­gen ein­zu­brin­gen & den weni­ger erfah­re­nen Teil­neh­mern mein Wis­sen wei­ter­zu­ge­ben. Dem­ent­spre­chend habe ich die Zeit dann aber ein­fach genutzt, um mit den ande­ren Teil­neh­mern ins Gespräch zu kom­men, meine Ses­sion zu Google Wave (siehe NW) vor­zu­be­rei­ten & auch den Ses­si­on­plan in Google Docs zu übertragen.

    Wie andere Teil­neh­mer das Bar­camp fan­den – fast nur Leute, die ich kenne (siehe fami­liä­rer Charakter!) – wurde net­ter­weise auch eingefangen:

    (vom iFranz gefilmt – Direkt­State­ments)

    Mein Fazit ent­spricht Oli­vers: Es hat Spaß gemacht – im nächs­ten Jahr bin ich gerne wie­der dabei!

    scissors

Ein Kommentar zu “Barcamp Bielefeld (#bcowl) – Review”

  1. […] Mehr Kom­men­tare zum #bcowl dem ers­ten Bar­camp in Bie­le­feld bei Mar­kus Bertling. […]

    Geschrieben von Barcamp Bielefeld 2009 Rückschau « Gaffling am 30.11.09 um 08:28 . – AntwortenReply to this comment

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