• Steuer gegen Armut

    0
    Mag ich! Mag ich! (2)
    19.02.10 Markus Politik

    Irgendwo hab ich neu­lich schon davon gele­sen, jetzt habe ich das Video bei Don Dah­l­mann gefun­den: Ein Bünd­nis aus diver­sen Ver­ei­nen, Gewerk­schaf­ten, Par­teien und Bür­gern for­dert unter dem Slo­gan „Steuer gegen Armut” die Ein­füh­rung einer Finanz­trans­ak­ti­ons­steuer. Warum diese Steuer ein­ge­führt wer­den soll, ver­deut­licht ein Spot, den Don Alp­honso Dah­l­mann pas­send kommentiert:

    …dass ja so ziem­lich alles hat, was man braucht, wenn man Auf­merk­sam­keit haben möchte: zwei Stars, böse Ban­ken, viele Zah­len, eine augen­schein­lich gute Idee und es fal­len die Worte “Armut” und “Hunger”.

    Schaut es euch selbst an:


    (Direkt­Star­auf­ge­bot)

    Ob das Vor­ha­ben jetzt der Stein der Wei­sen, das Auf­ko­chen einer längst bekann­ten Idee oder der Unter­gang der west­li­chen Zivi­li­sa­tion ist – letzt­end­lich warnt der Ban­ken­ver­band wohl zu recht vor eini­gen Folgen:

    Die Ein­füh­rung einer neuen Steuer will gut bedacht sein — das gilt erst recht, wenn so gra­vie­rende Effekte wie im Falle einer Finanz­trans­ak­ti­ons­steuer zu erwar­ten sind. Vor einer iso­lier­ten Ein­füh­rung in Europa kann wegen der viel­fäl­ti­gen Umge­hungs­mög­lich­kei­ten nur gewarnt wer­den. Aber auch wenn Aus­weich­be­we­gun­gen begrenzt wer­den könn­ten, stün­den der unge­wis­sen Ein­nahme hand­feste Nach­teile gegen­über: Eine Finanz­trans­ak­ti­on­s­teuer würde die Beschaf­fung von Kapi­tal ver­teu­ern und das Wachs­tum dämp­fen. Auch die Anle­ger wür­den belas­tet. Die Leis­tungs­fä­hig­keit der Finanz­märkte würde beein­träch­tigt und damit die Wett­be­werbs­fä­hig­keit gerade der­je­ni­gen Volks­wirt­schaf­ten beschä­digt, die wie Deutsch­land wegen hoher Lohn­kos­ten auf Kapi­tal drin­gend ange­wie­sen sind.

    Der Ban­ken­ver­band ist davon über­zeugt, dass eine Finanz­trans­ak­ti­ons­steuer dem Wachs­tum Deutsch­lands sowie der Welt­wirt­schaft scha­den würde und rät des­halb drin­gend davon ab, eine sol­che Steuer einzuführen.

    Schauen wir mal, wie die Aktion ver­läuft. Die gene­relle Idee mag ich, des­we­gen habe ich auch die zuge­hö­rige Peti­tion unter­schrie­ben. Ihr auch? Und wenn nein: Warum?

    scissors
  • Jörg Kahle lebt mit Frau und Kind in Frei­sing bei Mün­chen. In einem offe­nen Brief an die Minis­te­rin­nen von der Leyen und Schrö­der zeigt er auf, mit wel­chen Pro­ble­men die Fami­lie zu kämp­fen hat. Beide Eltern sind berufs­tä­tig, mit stark unter­schied­li­chen Arbeits­zei­ten. Bei sei­ner Toch­ter wurde das Down-Syndrom dia­gnos­ti­ziert, so dass sie auf Betreu­ung ange­wie­sen ist. Wie eine sol­che Situa­tion ihn zu der Aus­sage führt, die Fami­lie könne mit Hartz IV bes­ser leben als berufs­tä­tig zu sein, schil­dert der Brief ein­drucks­voll – nach dem Klick.

    Wei­ter­le­sen…

    scissors
  • Durch die Aktion der NDR-Sendung Extra3 – das Pos­ter „Deutsch­lands schönste Schulnamen” – aufmerksam gemacht, habe ich hier Infor­ma­tio­nen zu Peter Peter­sen, dem ehe­ma­li­gen Namens­ge­ber einer Grund­schule in mei­nem Hei­mat­dorf Twist, zusam­men­ge­tra­gen. Seine Rolle im Natio­nal­so­zia­lis­mus war offen­bar gra­vie­ren­der als ange­nom­men – wie sich lei­der erst nach der Benen­nung der Schule her­aus­stellte. Eine ärger­li­che, jedoch unver­schul­dete Situa­tion für die Twis­ter Schule. Durch die neuen Erkennt­nisse wird nun der rich­tige Ent­schluss gefassst: Die Schule wird umbenannt.

    weiterlesen »

    scissors
  • #hierbrenntgarnix

    3
    Mag ich! Mag ich! (5)
    07.11.09 Markus Politik, wissenleben

    Die Beset­zung des Audi­max an der Uni Müns­ter ist geschei­tert. Mög­li­che Gründe: Frag­wür­dige Orts­aus­wahl, feh­len­der Rück­halt in der Stu­die­ren­den­schaft, kaum Inhalte, linke Rhe­to­rik. Fazit: #hierbrenntgarnix

    weiterlesen »

    scissors
  • Die kri­ti­sche Nach­frage eines nie­der­län­di­schen Jour­na­lis­ten offen­bart die Kri­tik­lo­sig­keit sei­ner deut­schen Kol­le­gen. Über wel­ches Geld dabei gespro­chen wird, habe ich in einer kom­pak­ten Zusam­men­fas­sung gefunden.

    weiterlesen »

    scissors
  • Wie zu erwar­ten war, erhält Ursula von der Leyen, Bun­des­mi­nis­te­rin für Fami­lie, Senio­ren, Frauen und Jugend den Big­Bro­the­rA­ward 2009. Da ich der Mei­nung bin, dass die Ver­lei­hung & auch die Lau­da­tio Ver­brei­tung fin­den sol­len: Alvar Freu­des Lau­da­tio im Wortlaut.

    weiterlesen »

    scissors
  • Meine grüne Minute

    0
    Mag ich! Mag ich! (3)
    24.09.09 Markus Politik

    So, damit ihr auch alle am Sonn­tag „das Rich­tige wählt”, folgt eine kurze Werbepause:

    (Direkt­Wahl­spot)

    scissors
  • Warum ich grün wähle.

    11
    Mag ich! Mag ich! (9)
    21.09.09 Markus Politik

    Am kom­men­den Wochen­ende steht die Bun­des­tags­wahl 2009 an. Die Ent­schei­dung, wen ich wäh­len soll, habe ich mir in die­sem Jahr nicht leicht gemacht. Diverse Per­so­nen in mei­nem Umfeld haben im Ent­schei­dungs­pro­zess Ein­fluss gehabt, ins­be­son­dere Leute aus mei­nem „Web2.0-Umfeld”. Neben den Pira­ten aus Müns­ter (Till, Bas­tian, Ben­ja­min) war gerade der Aus­tausch per Twit­ter mit (unter ande­rem) Hen­rik, Ger­rit, Jens und Djure sehr inter­es­sant – soweit sie das auf der beeng­ten Dis­kus­si­ons­flä­che von 140 Zei­chen mög­lich war. Inspi­riert durch Han­nes möchte ich meine Ent­schei­dung hier dar­le­gen, zur Dis­kus­sion stel­len und viel­leicht auch andere dadurch inspi­rie­ren. Ich gehe die Par­teien mal durch:

    Die CDU

    Sym­bol­po­li­tik zum Wäh­ler­fang, eine unbe­lehr­bare Fami­li­en­mi­nis­te­rin. Ein Minis­ter­prä­si­dent, der wie­der­holt mit aus­län­der­feind­li­chen Äuße­run­gen am rech­ten Rand auf Stim­men­fang geht. Trotz Atom­en­er­gie­aus­stieg in die­sem Bereich wei­ter for­schen – mit hane­bü­che­nen Begrün­dun­gen: Bewer­tung aus­län­di­scher Anla­gen? WTF? Gene­rell finde ich diese Ein­stel­lung grau­en­haft. Nicht nur wird da offen gegen den beschlos­se­nen, fest­ste­he­nen Aus­stieg agiert und dabei mit Steu­er­gel­dern, siehe Gut­ten­berg, um sich gewor­fen. Dabei wer­den auch die der­zei­ti­gen mas­si­ven Pro­bleme offen­bar nicht wahr­ge­nom­men, die sich bei einer Ver­län­ge­rung (oder gar dem Aus­bau!) der Atom­kraft­werks­lauf­zei­ten noch ver­schlim­mern wür­den. Über­haupt mag ich die gene­relle Ein­stel­lung Neuem gegen­über nicht. Igno­rie­ren, beschrän­ken, ver­hin­dern, ver­bie­ten. Und ich so: Ne!

    Die SPD


    (Direkt­Ver­rat)

    Geht nicht, sorry. Das Ein­kni­cken in Sachen Netz­sper­ren ging mal gar nicht. Dass die SPD mitt­ler­weile zwi­schen CDU & der Lin­ken zer­rie­ben wird, sich dabei mit bei­den Sei­ten anlegt anle­gen muss, ist bedau­er­lich. Ich bin gespannt, wie die SPD die­ses unent­schie­dene „Irgend­wie wol­len wir ja die Mitte sein, aber doch auch links und jetzt ist ja die CDU die Mitte und die Linke halt links und wir ste­hen so doof dazwi­schen” lösen will. Ich jeden­falls so: TRALAFITTI oder was?

    Die FDP

    Auch wenn der JuLi-Spot echt wit­zig ist – „Frei­heit” heißt bei der FDP mei­nem Emp­fin­den nach immer viel zu sehr „Markt­frei­heit” und eben nicht „Frei­heit aller Bür­ger”. Beson­ders die Ant­wor­ten zur Netz­po­li­tik sind mir dabei auf­ge­fal­len. Gerade bei der Netz­neu­tra­li­tät blickt die Idee durch: „Wir über­las­sen alles dem Markt, dann regelt sich das schon”. Dumm nur, dass ich dem Markt nicht im glei­chen Maße ver­traue wie die FDP… Wei­tere Pro­bleme: Die Zusage, nur mit der CDU in eine Koali­tion zu gehen. Das ist a) blöd und könnte b) rich­tig schön in die Hose gehen. Ypsilanti-Falle trifft es echt gut. Zudem fal­len soziale Aspek­te­lei­der viel zu oft hin­ten rüber. Und außer­dem mag ich Men­schen ohne Ori­en­tie­rungs­sinn in gewis­sen Fra­gen nicht so ganz.

    Klei­ner Ein­schub, ent­deckt bei kosmar@Facebook: Unfass­bar, wie die drei bis­her genann­ten Par­teien im Rah­men der Finanz­krise das Par­la­ment (und damit de facto den Bür­ger) ent­mach­tet haben. Diese Summe! Diese Ver­schleie­rung der Ver­wen­dung! Ich kann es noch nicht ganz fassen…


    (DirektEnt­mün­di­gung)

    Die Linke

    Für eine Haus­ar­beit habe ich die Wahl­pro­gramme der Par­teien auf netz­po­li­ti­sche The­men hin durch­leuch­tet. Dabei habe ich natür­lich auch das Pro­gramm der Lin­ken ange­schaut. Es wur­den in jedem Teil­be­reich irgend­wie Sachen über Kapi­ta­lis­mus, ent­fes­selte Märkte & aus­ge­beu­tete Arbei­ter geschrie­ben (na gut, viel­leicht nicht so krass mar­xis­tisch ;) ) und anschlie­ßend wurde flei­ßig gefor­dert. Dumm nur: Oft konnte ich kei­nen logi­schen Zusam­men­hang zwi­schen den Beschrei­bun­gen und den anschlie­ßen­den For­de­run­gen her­stel­len. Zudem fehl­ten mir neben den Ver­bots­for­de­run­gen meist alter­na­tive Vor­ge­hens­wei­sen. Klar, die Linke ist z.B. gegen Netz­sper­ren. Aber Alter­na­ti­ven zur Ver­bre­chens­be­kämp­fung im Netz – die ja gerade der Oppo­si­tion recht bekannt sein soll­ten, wenn sie sich mit dem Netz­sper­ren­ent­wurf aus­ein­an­der­ge­setzt hat – fin­den sich nicht. Auch ein schlüs­si­ges Wirt­schafts­kon­zept fehlt mir. Der „Reich­tum für alle – Reich­tum besteuern”-Scoop war ja lus­tig. Aber dann bin ich doch eher so yeahh.

    Show­down: Pira­ten vs. Grüne

    Dass es im End­ef­fekt auf diese bei­den Par­teien hin­aus­läuft, war abseh­bar, oder? Vol­ker Beck(s Büro) war so freund­lich, einen Ver­gleich zwi­schen den Posi­tio­nen der bei­den auf­zu­stel­len. Das ent­sprach so ziem­lich dem, was ich nach Lek­türe des Grünen-Programms auch schon ver­wun­dert bemerkt habe:

    Wirklich schlüssige Antworten habe ich zu der Frage leider noch nicht bekommen…

    Wirk­lich schlüs­sige Ant­wor­ten habe ich zu der Frage lei­der noch nicht bekommen…

    Ich bin mit einem Groß­teil der grü­nen Posi­tio­nen voll­kom­men ein­ver­stan­den. Die Schaf­fung neuer Jobs im Bereich der rege­ne­ra­ti­ven Ener­gien scheint mir vor dem Hin­ter­grund ökolo­gi­scher Moder­ni­sie­rung sinn­voll. Klar: Das ist nicht das All­heil­mit­tel um ganz Deutsch­land mit Arbeits­plät­zen zu ver­sor­gen. Mir gefällt aber der Ansatz, Inves­ti­tio­nen in fort­schritt­li­chen Berei­chen zu täti­gen – nicht in umwelt­schäd­li­chen Berei­chen wie Kohle– oder Atom­en­er­gie. Das sorgt nicht nur für neue Jobs. Die Erfah­run­gen in die­sem Bereich wer­den der deut­schen Wirt­schaft lang­fris­tig gut tun & sie zukunfts­fä­hig auf­stel­len. Auch die Ideen für den Bil­dungs­be­reich, die Wirt­schafts­po­li­tik oder auch für die Fami­li­en­po­li­tik erschei­nen mir sinn­voll und ver­nünf­tig. Vie­les gilt für mich schlicht als logi­sche Schluss­fol­ge­rung zur Lösung der Pro­bleme, mit denen Deutsch­land zur Zeit kon­fron­tiert wird – und das mit in mei­nen Augen zeit­ge­mä­ßen Ant­wor­ten, die die gege­be­nen Umstände berück­sich­ti­gen & nicht im roman­ti­schen Blick auf „Frü­her war alles bes­ser” ver­su­chen, unauf­halt­bare Ent­wick­lun­gen zurückzudrehen.

    Die Pira­ten­par­tei fand ich (trotz viel­fäl­ti­gem Gegen­wind & dem Talent für Fett­näpf­chen aller Art) stets äußerst attrak­tiv. Beson­ders die Begeis­te­rung, mit der die meist jun­gen Mit­glie­der bei der Sache sind, habe ich so nie zuvor bei einer poli­ti­schen Par­tei erlebt. Den Mut, sich inhalt­lich nicht zu allen Pro­blem­fel­dern zu äußern bewun­dere ich. Die­ses offene Bekennt­nis, nicht für sämt­li­che Pro­bleme Lösun­gen in der Hin­ter­hand zu haben, würde ande­ren Par­teien auch gut ste­hen. Dafür sind die besetz­ten Berei­che kom­pe­tent mit Inhal­ten gefüllt, mit denen ich größ­ten­teils ein­ver­stan­den bin. Auch das rasante Wachs­tum sowie die mitt­ler­weile recht breite Aner­ken­nung der Par­tei spre­chen für sich. Doch im End­ef­fekt möchte ich nicht, dass mich eine Par­tei über vier Jahre mit unvoll­stän­di­gen Posi­tio­nen in für mich wich­ti­gen Berei­chen vertritt.

    Mir gefällt übri­gens die Idee, die Pira­ten seien die „jün­ge­ren Geschwis­ter” der Grü­nen. Im poli­ti­schen All­tag müs­sen diese Geschwis­ter aber lei­der noch eine Menge ler­nen – die gele­gent­li­chen Fett­näpf­chen kann ich da sogar ver­zei­hen, sowas kann bei einer wach­sen­den Par­tei im Fin­dungs­pro­zess pas­sie­ren – und pas­siert auch oft genug erfah­re­nen Poli­ti­kern. Dass diese Vor­fälle ent­spre­chend scharf kom­men­tiert wer­den (gerade von Sei­ten eta­blier­ter Par­teien) ist wohl auch mit einer gehö­ri­gen Por­tion Ver­wun­de­rung den Pira­ten gegen­über zu begrün­den. Was ich mir auf jeden Fall wün­sche: Dass Bas­ti­ans Gedan­ken zur Kri­tik­fä­hig­keit der Par­tei Anklang fin­den & auch umge­setzt wer­den. Sonst wird der Online-Mob auf Dauer zu einem ernst­haf­ten Reputationsproblem. Mit über­zeu­gen­den Posi­tio­nen in den Berei­chen Wirt­schaft & Umwelt würde meine Ent­schei­dung anders – näm­lich pro Pira­ten – aus­fal­len. Aber ohne kon­kret aus­ge­ar­bei­tete Posi­tio­nen in Wirt­schafts– und Umwelt­po­li­tik (pas­siert da eigent­lich was inner­halb der Par­tei?) erhält die Pira­ten­par­tei in die­sem Jahr (noch?) nicht meine Stimme.

    Zudem sehe ich die pira­ti­gen Posi­tio­nen größ­ten­teils auch im Grünen-Programm – das neben­bei bemerkt als ein­zi­ges Wahl­pro­gramm einer im Bun­des­tag ver­tre­te­nen Par­tei ein Kapi­tel expli­zit der Netz­po­li­tik wid­met – ver­wur­zelt. Pira­ten Exten­ded Ver­sion quasi. Der (reflex­ar­tige?) Vor­wurf, den ich auf meine per Twit­ter gestellte obige Frage zu hören bekam, war, dass man auch den Grü­nen „nicht mehr über den Weg trauen könne, weil…”

    Klar, mit Ruhm beschmiert hat sich die Par­tei auch nicht immer – ich werfe mal galant „Afgha­nis­tan” in die Runde, da fällt euch sicher noch mehr ein ;) In der Poli­tik wer­den Ent­schei­dun­gen aber nicht nach dem Schema „schwarz oder weiß” ent­schie­den. Man muss mit Kom­pro­mis­sen umge­hen und sie vor allem akzep­tie­ren. Das ist nicht schön & zudem muss man oft genug Abstri­che bei der Durch­set­zung eige­ner Posi­tio­nen hin­neh­men. Das betrifft sowohl Par­teien als auch Wäh­ler – und bedeu­tet für mich: Will ich Posi­tio­nen der Pira­ten in der nächs­ten Legis­la­tur­pe­riode im Bun­des­tag ver­tre­ten sehen, so ist die Wahl der Grü­nen wohl die ein­zige Alternative. Leider wird meine Stimme damit zwar „nur” in der Oppo­si­tion lan­den. Aber ich stimme ja nicht für das, was gerade allen gut in den Kram passt, son­dern für das, was mir gut passt. Wie ich heute schon Ger­rit schrieb:

    Daher wähle ich beru­higt, was ich am ehes­ten mit mei­nen momen­ta­nen Inter­es­sen ver­ein­ba­ren kann und sage leise yeaahh ;)

    Grün eben.

    scissors
  • Direk­tYeaahh

    Wer das Bild, den Hype & die Ideen nicht mit­be­kom­men hat, sollte das zügig nach­ho­len. Als ich das Bild in mei­nem Bekann­ten­kreis her­um­ge­zeigt habe, waren die Reak­tio­nen schon sehr genial. Aber was hier pas­siert ist wirk­lich großartig.

    Die­ses ganze Mem, der „Sie­ges­zug” durch das (Social) Web, die Krea­ti­vi­tät, das Zurück­füh­ren in die Offline-Welt, die ganze Absur­di­tät die­ses Videos, die Wir­kung auf Unwis­sende… unfass­bar! I love teh inter­netz!

    scissors
  • Aus einer Haus­ar­beit zur ver­än­der­ten Poli­tik der CDU in Bezug auf die Wirtschaftskrise:

    Auch wenn sich somit die Beschrei­bung der Rolle des Staa­tes in eini­gen Bau­stei­nen des Regie­rungs­pro­gramms deut­lich von dem bis­he­ri­gen Wort­laut unter­schei­det, wird die stär­kere Beto­nung der Ver­pflich­tung des Staa­tes zum Ein­satz von Steuer­in­stru­men­ten deut­lich ein­ge­schränkt und auf die schwie­rige Zeit der Finanz­krise beschränkt, in der die Wirt­schaft zur Nut­zung ihrer eige­nen Kraft staat­li­che Unter­stüt­zung bei der Schaf­fung von Rah­men­be­din­gun­gen benötigt.

    Genau. Auf jeden Fall sollte man hin­zu­fü­gen:

    (Direkt­Ver­wir­rung)

    Soweit alles klar, oder? :D

    scissors
  • Seite 1 von 212