• Alles neu

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    Mag ich! Mag ich! (0)
    30.07.09 Markus music, netzleben

    (Youtube­Direkt­Neu)

    Ich hab mich dann doch mal dazu durch­ge­run­gen, die Seite neu anzu­le­gen. Die alte Daten­bank habe ich gekillt, die drei erfolg­reichs­ten Posts recht not­dürf­tig mit rüber­ko­piert. Befüllt wird die Seite wohl haupt­säch­lich via Pos­te­rous — län­gere Sachen erschei­nen dann aber auch mal aus­schließ­lich hier. Abwar­ten :)

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  • Wich­tig beim Schritt in die schöne (?) neue Web­welt ist vor allem: Die Com­pany muss ready sein. Diese „Mes­sage” teilte Vodafone-Mann Vol­ker Glä­ser dem jun­gen, meist stu­den­ti­schen Publi­kum beim DMMK Young Pro­fes­sio­nals im Novem­ber 2008 ein­dring­lich mit. Mehr­mals. Und bemerkte offen­sicht­lich nicht das Grin­sen, das sein Bullshit-Bingo über­trie­be­ner Business-English-Einsatz (deploy­ment?) im kom­plet­ten Hör­saal auf die Gesich­ter zauberte.

    Die Com­pany muss also ready sein.

    Mich beschleicht das Gefühl, dass die „Com­pany” eben nicht „ready” ist.

    Ich habe diverse Teil­neh­mer der Vodafone-Kampagne bei Bar­Camps und ande­ren Kon­fe­ren­zen teils per­sön­lich in Gesprä­chen, teils bei Ses­si­ons, oder zumin­dest auf Podien erlebt. Sie alle mögen streit­bar sein. Aber sie alle haben — so unter­stelle ich mal — ein ange­mes­se­nes Ver­ständ­nis für den Umgang mit Social Media.

    Dass Ute Hamel­mann sich zum Rück­zug aus dem „Web2.0″ ent­schließt, finde ich in die­sem Zusam­men­hang trau­rig, aber kon­se­quent. Dass es sie mit vol­ler Härte trifft, ver­sucht Michael Dom­salla zu erklä­ren. Der Vor­gang zeich­net für mich ein ent­täu­schen­des Bild eines Teils der deut­schen Social-Media-„Szene”.

    Aber die­ses ganze Gesche­hen zeigt auch: Vod­a­fone war und ist für diese „Kampagne” — um im Unter­neh­mens­jar­gon zu blei­ben — nicht „ready”. Es ist mir ein abso­lu­tes Rät­sel, wie mit ver­meint­li­chen Fach­leute wie Nico Lumma und Car­men Hil­le­brand so grund­le­gende Feh­ler wie hier gemacht wer­den kön­nen. Abge­se­hen von z.B. feh­len­der Hil­fe­stel­lung für Schnu­tin­ger bei wirres.net (vgl. Felix Schwen­zels Nach­trag um 10:05): Soll­ten die Ver­ant­wort­li­chen nicht eine Ahnung davon haben, dass eine sol­che Aktion ohne ent­spre­chende Pro­dukte nichts als heiße Luft erzeugt? Und soll­ten sie nicht in letz­ten Jah­ren genü­gend Erfah­rung mit dem / im Web gesam­melt haben, um zu wis­sen, wie dank­bar solch ein „fail” (wie ich die­ses Wort mitt­ler­weile hasse…) land­auf landab genüss­lich seziert wird?

    „Ready” sieht für mich auf jeden Fall anders aus.

    scissors
  • Nicht vom etwas lang­wie­ri­gen Anfang abhal­ten las­sen, wie sich das ab knapp Minute 1:10 ent­wi­ckelt ist unglaublich.

    (Direkt­Dance­party, via Kraft­fut­ter­mi­sch­werk)

    Nach­trag: Das zuge­hö­rige Lied ist „Unstoppable” von San­ti­gold.

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